12. Melbourne

Eigentlich ist es schade, dass wir so schnell nach Melbourne rasten, aber die Strecke hatte uns nicht so sehr gereizt wie sie im Internet beschrieben war. Trotzdem waren wir froh, wieder in einer Großstadt zu sein und noch dazu in einer so Schönen. Ein wenig lernten wir schon direkt von Melbourne kennen, da uns Freunde, die wir in Noosa kennengelernt hatten, noch am Ankunftsabend durch die Stadt führten. Der Beginn in dieser Stadt war jedoch nicht so prickelnd. Ich wurde mal wieder davon geweckt, dass unser Bus , diesmal leicht, ruckelte und auf einmal schief stand bzw. hing. Verwuschelt und noch im Pyjama stieg ich aus und musste mit ansehen wie ein junger Mann unser Auto abschleppen wollte, es hing schon am Haken und deshalb auch schon mit dem Vorderteil in der Luft. Lisa bemerkte davon nichts und schlief bis ich sie weckte. Ich versuchte dem Typ klarzumachen, dass wir natürlich nicht in dem Bus geschlafen hatten, denn das ist an öffentlichen Orten in Australien verboten. Wir bekamen zwar ein Bußgeld fürs falsch parken, aber zumindest wurde uns das öffentliche Campen nicht angehängt. Es mag daran liegen, dass man mehr zu sich selber findet, kleinere Dinge im Alltag mehr schätzt, und mit größeren Augen durch die Welt spaziert. Aber alles was bisher nicht so toll lief hatte dennoch irgendwo einen Sinn und brachte uns zu den Orten, wo wir eben diese Dinge erlebten, die unsere Zeit so toll machten. In Melbourne verbrachten wir ungefähr zwei Monate und war damit der längste Aufenthaltsort von unserer ganzen Reise. Ein paar lustige Geschichten habe ich deshalb in Form von chronologischen Kurzgeschichten zusammengefasst.

Die Prostituiertenstraße:

Nach der Misere mit dem Abschleppwagen fuhren wir mit unserem Campervan durch St Kilda, einem Stadtteil von Melbourne, um einen kostenlosen Parkplatz zu finden. Unsere Strategie: die Seitenstraßen abfahren. So kam es, dass wir in die berühmte „Greeve Street“ einbogen und erstaunt jede Menge freie Parklücken entdeckten. Dass kostenlose Parkplätze frei waren, war eine Seltenheit, doch wir schoben es auf das Glück, was wir schon oft genug hatten. Am Abend lehnte ich mich lässig an unseren Van an und tippte auf meinem Handy herum, als ein älterer Herr vorbeikam und mich von oben bis unten musterte. Mein Outfit, bestehend aus Flip-Flops, Shorts und Top, schien ihm wohl gefallen zu haben, denn er kam zurück und sprach mich an. Der Typ fragte mich auf englisch: "arbeitest du?" Und ich sagte "ähm, nein noch nicht aber ich bin auf der Suche", woraufhin er antwortete "Willst du Arbeit? Wieviel nimmst du?". Verwirrt fragte ich "wieviel nehme ich wofür?" und er schaute mich aufdringlich an und sagte "wieviel nimmst du pro Stunde?" , und da verstand ich, was Sache war, denn er hielt mich offensichtlich für eine Prostituierte. Wir wussten noch nichts von dem Ruf der Straße in der wir parkten und somit war meine Verwirrung zunächst groß und ich versuchte ihm zu verklickern, dass wir wirklich nur dort parkten, weil das der einzige Parkplatz war und ich definitiv keine Nutte war. Auch als er mir 300$ entgegenstreckte und sagte er zahle im Voraus und ich immer nur ablehnte, schien er immer noch nicht zu verstehen, dass wir wirklich einfach nur am falschen Platz standen. Das Gelächter von Lisa wurde lauter, und dem Kerl war es wohl sichtlich unangenehm und genervt ging er von dannen.  Noch fanden wir das lustig und immer wenn wir abends im Van saßen, beobachteten wir die Prostituierten durch das Fenster. Nicht wirklich nuttig gekleidet, aber sichtlich benommen, taumelten sie durch die Gasse und hüpften vor die fahrenden Autos um diese zu stoppen. Die Polizei fuhr öfters ihre Kontrollrouten, und die Nutten versteckten sich jedes Mal hektisch in irgendwelchen Ecken. Das ganze Geschehen war fast besser als Fernsehen. Unser Parkplatz war uns zu wichtig, drum blieben wir auch eine zweite Nacht dort und guckten uns Hartz 4 Reality Shows in live an. Am ersten Tag hatten wir einen Kollegen unseres Chefs aus Brisbane angerufen, da er die Basis fürs Spendensammeln in Melbourne übernommen hatte. Wir kannten ihn schon, da er uns damals in Brisbane zu unseren Supermärkten gefahren hatte und darum nahm er uns freudig in seiner Crew auf. Auf der Fahrt zur Arbeit erzählte mir mein Boss dann, dass in dieser Straße in der wir parkten in den letzten Monaten jemand umgebracht worden war, und dass ich hätte ins Gefängnis kommen können, da der Typ mich angesprochen hatte, wenn die Polizei das gesehen hätte. Prostitution ist dort höchst illegal, weshalb jede die erwischt wird festgenommen wird. Das Gespräch mit dem Typen, wäre Grund genug gewesen um mich einzusperren, selbst wenn ich ihm nicht geantwortet hätte und der Polizei gesagt hätte, eine normale Backpackerin zu sein. Nach der Arbeit verließen wir die Straße deshalb sofort und parkten auf einem weit entfernten Supermarkt-Parkplatz von "Coles".

Unsere erste eigene Wohnung und der große Geldbetrug:

Bei Gumtree, einer Internetplattform für Unterkünfte, fanden wir ein kleines Sharehaus in der Nähe unserer Arbeit. Es hatte mehrere Dreibett- Zimmer, einen großen Fernseher, eine tolle Küche, einem Außenbereich und lag direkt gegenüber von dem Coles wo wir geparkt hatten. Wir teilten uns unser erstes eigenes Heim mit 7 weiteren Backpackern, mit denen wir uns ganz gut verstanden. In den ersten Tagen trudelte einer nach dem anderen so langsam ein, bis die „next generation“ komplett war. Die Bankdaten und die wichtigsten Informationen wurden kurz und knapp mit den Vorbewohnern ausgetauscht und so konnte das Luxusleben starten. Wir freundeten uns schnell mit David und Sarah an, zwei Deutschen, die wir direkt ins Herz schlossen. Wir unternahmen viele Dinge mit ihnen, lagen am Strand, fuhren mit ihrem Van durch die Gegend, schauten uns die Pinguine am Strand an oder machten Hausparties. Wir mussten zwar viel Zeit bei der Arbeit verbringen, aber in allem hatten wir ein tolles Backpackerleben. Eines Tages klopfte es an der Tür, und als wir aufmachten stand da der Hausvermieter. Er beschwerte sich darüber, dass wir die Miete für die letzten 2 Wochen nicht bezahlt hätten. Das war allerdings eine absolute Lüge und wir versuchten ihm zu erklären, dass Lisa und ich extra ein gemeinsames Hauskonto eröffnet hatten, auf das alle Mitbewohner draufzahlten und dann alles zusammen an die Vermieter geschickt wurde. Es wurde viel diskutiert, bis mal herauskam, dass wir die falschen Kontodaten von den Vormietern bekommen hatten. Das ganze Geld, was wir bezahlt hatten, war an das Konto eines Backpackers gegangen, der hier vorher gewohnt hatte. Über 1000$ mehr konnte er nun als sein Eigen bezeichnen. Wir dachten uns, es könnte ja nicht so schwer sein das Geld wiederzubekommen, denn Fehlüberweisungen können ja mal leicht passieren und müssen irgendwie rückgängig gemacht werden können. Die Bank war da allerdings anderer Meinung  und sagte, wir müssten Kontakt mit „Keo“ , dem Backpacker, aufnehmen und ihn fragen, ob er uns das Geld zurückgibt. Es war also seine Entscheidung, ob er 1200$ mehr besitzt oder nicht. Was das Ganze noch schlimmer für Lisa und mich machte war, dass wir trotzdem den Vermietern die Miete geben mussten und zwar von unserem eigenen Geld. Also bezahlten wir aus eigener Tasche 1400$, da wir sonst aus dem Haus hätten ausziehen müssen. Da Keo auf keine unserer Nachrichten und Anrufe reagierte, sah es zunächst danach aus, als ob wir das Geld für immer verloren hätten. Ziemlich genervt gingen wir zur Polizei und suchten dort nach Hilfe, aber auch die Polizei ist in Australien eher gechillt drauf. Wir standen an der Rezeption vor einer Glaswand, durch die nur die Beamten von innen nach außen schauen konnten aber niemand von außen hinein. Ein Polizist schrieb unseren Bericht auf, wurde aber ständig dabei unterbrochen, weil sich ein anderer Polizist einen Spaß daraus machte uns mit Klopfen gegen diese Glaswand zu verwirren. Zudem benutzte einer dieser Polizisten meinen Namen aus dem Bericht um mich bei Facebook zu finden und dort anzuschreiben, was ich ziemlich unverschämt fand. Nach ein paar Tagen war immer noch nichts passiert und ich schrieb Keo eine stinksaure SMS , in der ich beschrieb, dass wir die Polizei schon verständigt hatten und noch einmal hingehen würden, wenn er sich nicht bald melden würde. Da mir darauf nicht schnell genug eine Antwort erfolgte, bat ich den Polizisten ihm eine Nachricht auf der Mailbox zu hinterlassen. Und siehe da, eine SMS kam als Antwort, dass das Geld überwiesen wurde. Das Geld hatten wir wieder, jedoch sollten bald schon die nächsten Probleme folgen. Jede Woche bezahlten Bewohner das Geld zu spät, und wir bekamen Ärger mit unserem Vermieter. Es passierte auch, dass Leute einfach auszogen , ohne was zu sagen oder ohne sich um Nachmieter zu kümmern, sodass die leeren Betten von uns ebenfalls bezahlt werden mussten. Wir suchten verzweifelt in der wenigen freien Zeit die wir hatten nach Nachmietern, doch es war schwerer als gedacht jemanden zu finden, der auf den ganzen Mietstress Lust hatte. Eines Abends kam ich gestresst von der Arbeit nach Hause und musste mir anhören, dass wir alle Ende Februar aus dem Haus ausziehen müssten, aber dafür weder neue Mieter suchen noch mehr Miete bezahlen müssten. Der Franzose, der diesen Deal mit dem Vermieter gemacht hatte, hatte einfach behauptet, dass wir alle ausziehen wollten. Ich wurde aber nie nach meiner Meinung gefragt und wollte auch nicht für die letzten Tage in Melbourne in ein Hostel umziehen. Unsere Vermieter hatten so die Schnauze voll von uns, weil wir nicht die Miete für die leeren Betten bezahlen wollten, manche früher, andere später ausziehen wollten, sodass sie kurzerhand beschlossen uns an einem Samstagabend per Mail zu benachrichtigen, dass wir aus dem Haus am folgenden Dienstag auszuziehen hatten. Wir dachten es gäbe so etwas wie eine bestimmte Zeitvorschrift, in der der Vermieter eine bestimmte Zeit vorher über den Rausschmiss Bescheid geben muss. Hier kam dann aber mal wieder das Schicksal ins Spiel. Ich suchte im Internet nach anderen Sharehäusern und fand auch etwas bei uns in der Nähe. Die Besichtigung hatten wir noch am selben Tag und sprachen mit dem Vermieter über unser aktuelles Problem. Er war etwas seltsam, aber schien Ahnung von seinem Job zu haben. Er nahm sich extra Zeit für uns und hörte sich alles genau an, um uns dann zu erklären, dass wir auf jeden fall im Recht lagen, da wir ja auch nichts dafür konnten, dass andere ihre Miete nicht nach Vorschrift bezahlten. Er klärte uns auf, dass es nicht unsere Aufgabe sei nach neuen Mietern zu suchen, wir die Kaution zurückbekommen müssten und informierte uns generell über die  Rechte von Mieter und Vermieter. Voller Tatendrang schrieben wir danach eine Mail um unseren Standpunkt zu verteidigen. Kaum hatte ich diese abgeschickt, bekamen wir Anrufe von unseren Vermietern. Es wurde hin und her diskutiert, denn sie behaupteten wir würden unsere Meinungen ständig ändern, was im Grunde genommen auch fast stimmte. Das Problem war einfach, dass wir nie zur selben Zeit alle im Haus waren, vor allem weil wir immer arbeiten waren, sodass wir nie über eine gemeinsame Lösung hätten reden können. Doch wir wollten alle das selbe: bleiben. Die Vermieter hingegen schrieben uns an einem der nächsten Tage eine Mail, dass wir noch zwei Wochen bleiben können und an einem anderen Tag, dass Lisa und ich bis zum Ende von unserer Zeit in Melbourne dort wohnen könnten. Die Kaution sollten wir erst komplett, dann mal halb und dann mal wieder gar nicht wiederbekommen. In unserem Fall betrug diese immerhin 480$ pro Person. Empört darüber, dass uns die Schuld in die Schuhe geschoben wurde, gingen wir einfach zu deren Office um persönlich mit den Leuten dort zu reden. Heuchlerisch freundlich wurden wir hineingebeten und in eine Ecke gesetzt. Lange diskutierten wir mit dem Vermieter, der uns schon lange damit gedroht hatte das Wasser und den Strom auszustellen, wenn wir in dem Haus bleiben sollten. Obwohl wir im Recht waren konnten wir nichts gegen das Management ausrichten und mussten uns wohl damit abfinden das Haus zu verlassen. Sie boten uns ein Appartment für 200$ die Woche an und wir nahmen das Angebot dankbar an, auch wenn wir mit dieser Organisation nichts mehr am Hut haben wollten. Es war allerdings schwer etwas Gutes zu finden und so zogen wir am nächsten Tag in das neue Haus um und teilten uns nun ein Zimmer und ein Doppelbett zu zweit. Wir waren ebenfalls 9 Leute in diesem Haus und komplett umringt von Jungs, was auch mal angenehm war, da diese nicht rumzickten. Dennoch vermissten wir unser altes Haus und unsere alten Mitbewohner sehr.

Was für die Ladies:

Sobald wir in das Haus eingezogen waren, suchte ich nach einem Fitnessstudio und hatte mich schon beim zweiten über beide Ohren verliebt. Das orientalische, sandsteinfarbene Gebäude war riesig und lag direkt am Strand, nur ein paar Meter vom Meer entfernt. Der Fitnessraum war ebenfalls groß und bot eine Menge verschiedener Geräte. Da dieser in der zweiten Etage lag hatte man von den unzähligen Laufbändern und Cardio- Geräten einen perfekten Blick auf den Strand und auf das Meer. Die erste Etage bestand aus einem Schwimmbad, mit Whirlpool, Sauna und direktem Weg raus auf den Strand. Das Sahnehäubchen oben drauf: ein Personal Trainer. Seit wir in dem Haus wohnten, ging ich so gut wie jeden Tag dort hin. Erstens sehen Australier irgendwie alle richtig gut aus und zweitens kann man sie nicht nur beim Training, sondern auch am Strand anschmachten. Da macht das Training doch gleich mehr Spaß. Mein Personal Trainer war mega nett und ich freundete mich schnell mit ihm an. Ich berichte davon, da dies zu meinem Alltag in dieser Zeit gehörte und ich durch die viele Arbeit einiges an Geld gespart hatte um mir mal ein wenig Luxus zu leisten, denn das alles war nicht billig aber es total wert! 

Einer der schönsten Tage meines Lebens:

Die Sonne schien, kaum ein Wölkchen war am Himmel und ein frisches Lüftchen wehte. Nachdem wir alle ausgeschlafen hatten gingen wir in ein süßes Café zum Brunchen. Mit Pancakes, Toast oder Omelette befriedigte jeder seinen Hunger und wir stießen mit frischen Wassermelonen- Smoothies auf den Tag an. Von dem Café aus wurden wir mit dem Auto abgeholt und zu einem Aussie Freund gefahren , der in dem Haus seines reichen Vaters eine Australia Day Poolparty schmiss. Es gab Snacks , gute Musik, viel Schaum im Pool, eine Menge cooler Leute und Bier. Wir feierten ordentlich in der Hitze und kühlten uns im Pool ab, bevor es mit einem Taxi zu den Melbourne Showgrounds ging. Dort wo das Konzert stattfinden sollte war viel los, doch wir fanden dennoch einen guten Platz weit vorne vor der Bühne. Alles war Open Air und auf einer großen Wiese, sodass man bei den ersten Tönen, die aus den Boxen kamen nicht anderes konnte als zu tanzen. Die ersten Djs rockten halb Melbourne und als die Sonne schließlich direkt hinter der Bühne untergegangen war, kam der Schwede auf die Bühne. Avicii hatte uns bisher immer auf unseren Roadtrips mit seinen Songs begleitet und ihn jetzt live in Australien und open Air zu sehen machte mich unfassbar glücklich. Mehrmals kletterte ich auf Davids Schultern und riss die Arme in die Luft. Da wir weit vorne standen sah er mich sogar an und lächelte, was mich so sehr freute, dass David fast mit mir umgekippt wäre. Es wurde immer dunkler und die Laser und Lichter wurden greller und bunter und Feuerfunken wurden gesprüht. Am Schluss des Konzertes kam dann endlich mein Lieblingslied, das meinen ganzen Australien Aufenthalt geprägt hatte. Die Menge rastete komplett aus als die ersten Töne von „Wake me up“ gespielt wurden, und Unmengen von Konfetti wurden in die Luft gesprüht. Bei den letzten Klängen wurde „Happy Australia Day“ an die Wand projiziert und ein unglaubliches Feuerwerk wurde gestartet. Insgesamt dauerte es ein paar Minuten, in denen Avicii leise und heimlich von der Bühne verschwand. Wow, was ein Abgang! Ich hatte komplett Gänsehaut als ich die bunten Funken am Sternenhimmel sah und die Musik in meinem Körper nachbebte.

Andere kleine Dinge, die das Leben so schön machten:

Oft verbrachten wir die Abende am Strand St Kildas , schauten uns die Sonnenuntergänge an und lernten viele Leute kennen. Dieses Gefühl am Meer zu sitzen, die Sonne so warm auf der Haut zu spüren und den Möwen zuzuschauen wie sie in die unendlich Weite ziehen, gibt einem selber das Gefühl von Zufriedenheit, Freiheit und Hoffnung. Ich wünschte ich könnte solche Momente für immer festhalten, einfach die Zeit stoppen und das so lange wie möglich. Eines Abends war es sehr warm doch bewölkt. Der rote Feuerball am Horizont blitzte nur ab und zu durch die schwarze Wolkendecke und die abendlichen Lichter der Stadt waren nur halb zu sehen. Der Wind fegte wie verrückt und wirbelte den Sand auf, doch davon ließen wir uns nicht vertreiben. Ein Gewitter zog auf und ganz hinten über dem Meer zuckten die Blitze massenweise herunter , wie ein Netz erhellten sie immer wieder unsere Umgebung. Und verdammt, selbst an einem düsteren Abend wie diesem war ich glücklich und überzeugt, dass hier jedes Naturereignis wunderschön anzusehen ist. Nach den Sonnenuntergängen folgten immer wieder lange und atemberaubende Partynächte. Wir lernten Engländer kennen, mit denen wir Bier tranken, Franzosen mit denen wir eher chillten, Australier mit denen wir auf den Tanzflächen der Clubs abgingen und Deutsche mit denen wir mehr alltägliche Dinge unternahmen. Wenn wir nur zu zweit waren gingen wir auch häufiger in ein interessantes vegetarisches Restaurant. Dort wird man von Öko-Hippies bekocht und darf so viel für das Essen bezahlen wie man denkt, was es wert war. Dieses Geld ist allerdings eine Spende an das Restaurant, denn die Mitarbeiter arbeiten dort für lau. Eine gute Sache für arme Backpacker, die sich auch mal mehrere Varianten von gesundem Essen gönnen wollen. In St Kilda gibt es viele Festivals oder Nightmarkets auf denen es Fressbuden und andere Stände, sowie Livemusik gibt. Das St. Kilda Festival war eines der größten und halb Melbourne kam in unseren Vorort geströmt um die Straßen zu füllen. Es wurden mehrere Bühnen in der Nähe vom Strand aufgestellt und an jeder einzelnen eine andere Musikrichtung gespielt. Die jungen Leute tobten zur Musik und es war wie auf einem richtig guten Konzert. Um die tanzenden Leute herum standen die ganzen wichtigen Buden und unter anderem auch mehrere deutsche Wurststände. Heimatliches Essen wäre zu schön gewesen, doch ich wollte lieber auf meine Figur achten. Dafür kann man sich in Australien allerdings seh gesund und abwechslungsreich ernähren. Es gibt tolle Salate mit Quinoa, Süßkartoffeln und Co., in den allen möglichen Variationen und immer schmeckt es unglaublich gut, vor allem auf solchen Straßenfesten. Tagsüber verbrachten wir viel Zeit in den Läden der Aclandstreet, die als DIE Straße für Spaß und Partys gilt. So kam es dazu, dass ich mir spontan mein zweites Tattoo stechen ließ. Wie beim ersten Mal entdeckte ich den Laden durch Zufall und traf darin eine Australische Freundin . Ich ließ mir auf Handgelenk ein Herz , drei chinesische Zeichen, die das Wort „Pancake(s)“ bedeuten und meinen lieblings Zwinkersmiley von Whatsapp stechen. Die Geschichte dazu erkläre ich mal kurz und knapp: Als ich klein war habe ich nicht viel gegessen und da kam es nur gelegen, dass ich seit ich klein bin Pfannkuchen liebe, und diese jeder Zeit essen wollte. Man kann sie kalt oder warm, deftig oder süß, Morgens, Mittags und Abends essen, sie sind einfach zu machen, versüßen mir den Tag und stehen auf der Liste der wichtigsten Dinge in meinem Leben ganz weit oben. Ich weiß es ist ein wenig verrückt, so etwas als Tattoo zu tragen, aber chinesische Zeichen werden oft nur als Darstellung von Liebe, Hoffnung, Stärke etc. benutzt und das ist so langsam langweilig. Mir macht es Spaß „ernste“ Dinge ein wenig lockerer zu sehen und mich ein klein wenig damit über die Leutelustig zu machen, deren Körper das chinesische Zeichen für "Glück" ziert. Die Shoppingtouren durch die Stadt waren geprägt von langen Wanderungen durch die Straßen voller Straßenkunst und Gassen zwischen den riesigen Hochhäusern mit Glasfassaden, in denen sich der Himmel spiegelte. Manchmal entdeckte man geschmückte Brücken, beleuchtete Statuen oder auch mal ein Klavier, das einfach so auf der Straße stand und auf dem jeder spielen durfte. Man kann in Melbourne eben nicht nur gut essen und gut feiern, sondern auch wunderbar shoppen. Einen Tag vor Lisas Geburtstag lief ich durch die Innenstadt, kaufte Geschenke und eine Schwarzwälder Kirschtorte ein. Als Lisa noch schlief schlich ich am Geburtstagsmorgen in die Küche, pustete 21 Luftballons auf , verzierte die Torte mit brennenden Kerzen, stellte sie dann neben eine Geburtstagskarte und dem Geschenk auf den Nachttisch und verteilte so leise wie möglich die Luftballons in unserem Zimmer. Ich weckte sie mit einem Geburtstagslied aus Youtube und sie freute sich sehr über das alles. Nachdem wir Torte gefrühstückt hatten, wanderten wir ein wenig durch die Shoppingstraße in St Kilda. Da leider schlechtes Wetter war legten wir uns bis zum Abend ins Bett, gönnten uns Süßigkeiten und Chips und schauten uns Horrorklassiker an. Als es dämmerte besuchten wir die Nightmarkets, die neben dem Luna Park ( einem historischen Freizeitpark) , jede Woche aufgebaut wurden. Dort gab es Feuerkünstler, Hippiestände, Essensbuden und Musik. Jede Woche war es ein kleines Erlebnis hindurch zu laufen und auch an diesem Tag trafen wir Freunde und gingen zusammen essen. Und dann war es endlich Zeit für die erste Tour durch den Luna Park. Wir setzten uns in eine Art Riesenrad, schauten den Sonnenuntergang an und betrachteten das Meer, ganz St Kilda und Melbourne. Die Nacht verbrachten wir in einem Club in der Innenstadt und tanzten zu unseren Liedern wie wild aus Lisas Geburtstag heraus. Da ein Freund von mir dort arbeitete bekamen wir einen Platz auf der Gästeliste und durften ohne Eintritt und mit freien Drinks die letzten Stunden von ihrem Geburtstag genießen.

Great Ocean Road:

Die Sonne schien, die Taschen waren gepackt und der grüne Van startete in Richtung Balaclava, Vorort von Melbourne, wo in einem kleinen Cafe das späte Frühstück wartete. Der Tag war ein ganz besonderer, denn endlich ging es wieder auf die Straße um etwas zu erleben: die Great Ocean Road. Sie ist eine bekannte Küstenstraße, die sich an zahlreichen Stränden und Buchten, an hohen Klippen und Hügeln vorbeischlängelt, um einen dann zu den berühmten Felsen "12 Apostel" , die aus dem blauen Wasser ragen, zu führen. Die Musik wurde ganz laut aufgedreht und Nicki, Calle, Lisa und ich fuhren los und genossen die Fahrt bei offenen Fenstern und dem aufgebauten Bett hinter den Fahrersitzen, das immer abwechselnd von zwei Leuten während der Tour eingenommen wurde. Endlich erschien das Schild, das die Straße ankündigte und sobald wir dieses passierten, konnte ich meinen Blick nicht mehr von der folgenden Landschaft abwenden. Hinter jeder Kurve verbarg sich ein neuer wunderschöner Anblick des glitzernden Ozeans, des weißen Sandes und mit jeder Bucht wurde dieser sogar noch schöner. Stundenlang fuhren wir die Küste entlang und hielten an Aussichtspunkten und Stränden an um Fotos zu schießen, damit dieses Erlebnis für immer festgehalten wurde. An einem dieser Strände gingen wir einen Peer entlang bis ganz nach vorne an die Spitze, sodass wir nicht nur die Umgebung gut sehen konnten, sondern sogar einen Seelöwen, der nur ein paar Meter vor uns auf- und wieder abtauchte. Große Vögel flogen im sachten Wind und ich dachte mir, wie schon so oft, wie perfekt das alles ist. Doch leider blieb nicht genug Zeit um sich satt zu sehen, denn das Ziel unserer eintägigen Reise waren die "12 Apostel", die oben genannten Felsen, die wir noch im Hellen erreichen wollten. Ein wenig erschöpft von dem ganzen Sitzen durften wir dann endlich das sehen, was auf meiner To-Do Liste ganz weit oben stand. Die sandfarbenen Felsen sind live zehn mal schöner als auf allen Fotos, die ich vorher gesehen hatte und obwohl es bewölkt war, konnte man ganz weit blicken. Ab und zu kamen einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und tunkten die Felsen für kurze Zeit in ein Spotlight. Wir kletterten die Wege hoch zu dem Aussichtspunkt, wo wir auch hier die üblichen Touri-Fotos machten. Schließlich traten wir die Rückfahrt an, bei der wir den grell orangenen Sonnenuntergang beobachten konnten, während wir die kurvigen Straßen der Great Ocean Road ehtlangschlängelten. Von all diesen Eindrücken, die wir gesammelt hatten, knurrten unsere Mägen, weswegen im nächsten kleinen Ort ein kleines Dinner in einem Schnellrestaurant eingenommen wurde. Als es dunkel war, legte ich mich in das fahrende Bett hinein, kuschelte mich in die Decke ein und fiel durch das leichte Schunkeln des Vans in einen Zustand von dösen und träumen.

 

Lange Nächte:

In der Nähe unseres Hauses gab es einen Club auf dem Rooftop eines Hostels. Von dort aus konnte man über die Dächer St Kildas schauen, währenddessen einen guten und günstigen Cocktail  genießen oder sich auf der Tanzfläche zwischen den bunten Scheinwerfern vergnügen. Mein erstes Mal in diesem Club verbrachte ich mit Nicki, Calle und Lisa und auch wenn die beiden Jungs Tanzmuffel sind amüsierten wir uns gut. Spätestens als beide uns beim Tanzen Gesellschaft leisteten erreichte die lange Nacht ihren Höhepunkt. Eine Woche später folgte dann der 4-tägige Partymarathon: Nacht Nr. 1 verbrachte ich in einem Club in der Stadt, der mir schon durch Lisas Geburtstag bekannt war. Da ich ein paar Tage zuvor mit einem Freund von mir für diese Veranstaltung Flyer ausgeteilt hatte, bekam ich freien Eintritt und kostenlose Getränke. Feiern in Melbourne war immer super, denn viele Clubs waren in höheren Etagen, sodass man immer eine gute Sicht auf die leuchtenden Hochhäuser der Stadt hatte. Unsere Abende verbrachten wir oft mit Tanzen, denn dort trafen wir immer viele Freunde. Nacht Nr. 2 war eine Hausparty bei uns Zuhause, zu der ich meine deutschen Freunde eingeladen hatte. Dazu muss ich ganz kurz mal erzählen, wie ich sie in Melbourne getroffen hatte. An einem Abend fuhr ich mit einem Freund auf einen Parkplatz an der Strandpromenade, auf dem viele Campervans standen. Irgendwo hinter St Kilda hatten sich Backpacker dort niedergelassen und saßen nun auf Campingstühlen auf dem Parkplatz. Einer der Backpacker stand auf und mir stockte der Atem bei diesem Anblick, denn seine Gestalt im Halbdunkel kannte ich irgendwoher... Ich bat meinen Freund zu wenden und  als wir ein zweites Mal an der Gruppe vorbeifuhren bestätigte sich mein Verdacht. Dieser Kerl war Lars mit dem ich zusammen mein Abitur gemacht hatte und den ich schon Jahre lang kenne. Ich kurbelte das Fenster runter, "Lars?" fragte ich, er reagierte auf seinen Namen und flippte aus: " Amelie, was machst du denn hier?!?!". Ich stieg aus dem Auto aus und wir begrüßten uns noch voll geflasht von diesem Zufall. Aus der Gruppe der Backpacker heraus grinsten mich zwei weitere Bekannte an, die ebenfalls mit mir in einer Klasse gewesen waren. Wir beschlossen zusammen diesen Zufall zu feiern und ich lud sie alle zu uns ein. Wir spielten lange Zeit ein Trinkspiel nach dem anderen und immer mehr Nachbarn kamen zu uns rüber. Irgendwann überquerten wir dann die Straße, um in den Club zu gehen, wor wir vor einer Woche mit Nicki und Calle schon waren. Dort feierten wir unser Wiedersehen ausgiebig bis in die Morgenstunden, sodass ich am nächsten Tag ganz erschöpft zu Party Nr. 3 aufbrach. Ein australischer Freund feierte nämlich seinen 23. Geburtstag und feierte diesen bei sich Zuhause mit vielen Leuten. Das Haus war wunderschön und voll mit reichen Privatschülern, die aufgestylt teuren Alkohol genossen. Es gab leckeres Essen, unter anderem tolle Cupcakes und jede Menge Kuchen. Es wurde getanzt wie verrückt und ich lernte viele neue Leute kennen, doch Lisa und ich blieben nicht lange, denn imerhin mussten wir uns auch noch ausruhen um Party Nr. 4 zu überleben. Die fand allerdings wieder in unserem Haus statt, was mir sehr gelegen kam, da mein Bett nicht weit entfernt jederzeit bereit stand. Doch an’s Schlafen konnte ich selbst in dieser Nacht nicht denken, denn sie war viel zu überragend! Zunächst saßen wir nur draußen im Hof und quatschten, wie immer zum Start in den Abend, ohne Musik, ohne große Tätigkeiten, aber mit vielen Leuten, unter denen auch wieder meine Deutschen Bekannten weilten. Dann kam es zu unserer ersten Party in unserem Sharehouse und es war die coolste Hausparty, die ich so spontan je erlebte. Als wir so im Innenhof saßen, kam unser Mitbewohner nach Hause, der in Spanien DJ war und auch sein Equipment in Australien dabei hatte. Ich fragte ihn im Vorbeigehen, ob er nicht Musik anmachen könnte und statt nur seine Playlist anzuschmeißen, fing er an sein ganzes Zeug rauszuholen und dort aufzubauen. Natürlich beschwerten sich die Nachbarn, dass wir die Boxen draußen aufstellten und so verlegten wir das Ganze in unsere Küche. Alle Anwesenden halfen mit, den Esstisch und Stühle herauszutragen und wir stellten unser Bügelbrett auf, worauf das DJ Pult aufgebaut wurde. Wir behängten die Lampen mit Tüchern und so schon dröhnten die ersten Töne aus den Boxen. Unsere Küche war schnell voll von Leuten aus unserem Haus, Freunden aus St Kilda und den Deutschen. Auch kamen einige Nachbarn aus den anderen Sharehäusern vorbei, die die Musik hörten und mitfeiern wollten. Es war wie in einem Club, denn jeder tanzte vor dem Bügelbrett und es waren sogar Leute da, die wir erst auf der "Tanzfläche" kennenlernten. Die Party war besser als in so manchen Clubs und so tanzten wir in die Morgenstunden hinein. Ein gelungenes Finale eines spaßigen Partymarathons. Eine Woche später war es dann soweit: ein halbes Jahr Australien wurde eingeläutet. Ein halbes Jahr kannte ich Lisa nun und wir verstanden uns immernoch super. Wir verbrachtn den Tag am Strand und verteilten Flyer für eine Feier im Barkly Hotel, in dessen Club wir inzwischen Stammgäste waren. Die Sonne prasselte auf uns nieder und wir spazierten den Strand entlang um Leute zu der anstehenden Party einzuladen. Dieser Tag war der 12. des Monats, der Tag, an dem wir aus Deutschland abgehoben waren. Seit genau diesem 12. Tag kannten wir zwei uns und deshalb verbrachten wir einen Mädelsabend vor dem Laptop, auf dem wir einen Film schauten, quietschten und quakten, bis auch dieser Tag vorbeiging. Doch das war natürlich nicht alles, denn es gab zwei Jubiläumstage. Im September kamen wir erst am 14. in Australien an und damit ließen wir uns nicht entgehen, auch diesen Jubiläumstag zu  zelebrieren. Uns entsprechend besuchten wir den Rooftop Club, beim Barkly Hostel und trafen einige Freunde, mit denen wir schon vorher angestoßen hatten. Mal wieder tanzten wir bis spät in die Nacht und wurden ganz wehmütig als unser Australien Lied Nr. 1 ,“Wake me up“ von Avicii, lief. Alles was wir erlebt hatten ließen wir revue passieren und stellten mal wieder fest, dass die beste Zeit immer am schnellsten rumgeht. Jeden Schritt den ich gegangen bin hab ich aus eigenem Willen gesetzt und habe mich von meinem Herzen leiten lassen. Ich habe an mich geglaubt, an das Glück geglaubt, habe weder gesucht noch erwartet. Ich habe einfach gelebt, schlechte Dinge überlächelt und nie, nie, niemals aufgegeben meine Träume zu verwirklichen. Ich hatte Lisa an meiner Seite, sodass ich nie fallen konnte, und umgekehrt war es genauso. Diese Dinge erfährt/gewinnt/fühlt man wenn man sich dem Reisen und sich selber hingibt. Mit diesen Gedanken ging ich in dieser Nacht zu Bett und dankte Gott dafür, dass ich eine so tolle Zeit erleben durfte. 

Die letzten Tage:

Ich verbrachte viel Zeit mit meinen Mitbewohnern und deren Freundinnen, die auch ich in mein Herz geschlossen hatte. Wir lagen zusammen am Strand, ließen uns bekochen, gingen zusammen auf Geburtstage und Feiern, gucken Filme, Formel 1 oder den Kunstfliegern des Grand Prix zu, wie sie ihre eingeübten Runden direkt über unserem Haus drehten und schmiedeten Pläne für die Zeit nach Australien. Auch hierfür war und bin ich unendlich dankbar, denn ich weiß, dass ich seit meiner Reise auch in anderen Ländern Freunde habe, bei denen ich immer willkommen bin. So habe ich noch mehr Gründe diese Länder irgendwann mal zu bereisen. Neue Leute kennenlernen, sie lieb gewinnen und sich wieder verabschieden zu müssen, wer weiß für wie lange Zeit, das ist Alltag im Backpackerleben. Einerseits ist es wunderbar so viele tolle Menschen kennenzulernen und das immer wieder aufs Neue, aber andererseits ist es jedes Mal schwer such von den Bekanntschaften wieder zu trennen. Ich war nach den zwei Konaten in Melbourne an mehrere Leute gewohnt und wurde senitimental, als ich mich verabschieden musste, aber dennoch blickte ich voller Vorfreude auf unser nächstes Ziel: Alice Springs. Mein Herz klopfte wie verrückt, denn ich konnte es kaum erwarten in das Tiefste Innere Australiens zu reisen. Dort würden uns roter Sand, flaches Land und Camps unterm Sternenhimmel erwarten. Ich war heiß darauf, dass luxeriöse Stadtleben in unserem Haus hinter uns zu lassen und das komplette Gegenteil, die kommenden Abenteuer, zu erleben. Das Outback konnte nun endlich kommen!